{"id":422,"date":"2018-01-09T19:59:08","date_gmt":"2018-01-09T19:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/stardust-unlimited.com\/?page_id=422"},"modified":"2018-03-18T13:07:19","modified_gmt":"2018-03-18T13:07:19","slug":"e-in-b","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/?page_id=422","title":{"rendered":"E &#038; B in Bern"},"content":{"rendered":"<h3><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-588 aligncenter\" src=\"http:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gossman-Einstein-Besso-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"410\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gossman-Einstein-Besso-300x150.jpg 300w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gossman-Einstein-Besso.jpg 630w\" sizes=\"(max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-613 aligncenter\" src=\"http:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Theorie-der-Zeit-Einstein.tiff\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Gossmann \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Einstein \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Besso<\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-615\" src=\"http:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Theorie-der-Zeit-Einstein-Besso-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Theorie-der-Zeit-Einstein-Besso-300x168.jpg 300w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Theorie-der-Zeit-Einstein-Besso-768x429.jpg 768w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Theorie-der-Zeit-Einstein-Besso-1024x572.jpg 1024w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Theorie-der-Zeit-Einstein-Besso.jpg 1298w\" sizes=\"(max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/p>\n<p>aus Einsteins Aufsatz \u00a0\u201eZur Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper\u201c ( Spezielle Relativit\u00e4tstheorie \u00a0)<\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\">Albert Einstein und Michele Besso in Bern<\/span><\/h3>\n<h6><span style=\"color: #000000;\">Eine pointierte Sichtweise aus dem Bonner Generalanzeiger ( 2015 )<\/span><\/h6>\n<h4><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: medium;\">&#8220;&#8230; \u00a0<\/span><\/span><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ein Jahr sp\u00e4ter findet Einstein eine Anstellung als Vorpr\u00fcfer im Berner Patentamt. Formal hei\u00dft das &#8220;Technischer Experte III. Klasse&#8221;. Er sichtet Antr\u00e4ge, vertieft sich in die Ideen anderer, bewilligt die n\u00e4chste Pr\u00fcfphase &#8211; oder lehnt ab. So sehr Einstein sozial und emotional ein &#8220;Einsp\u00e4nner&#8221; ist, so sehr ist er auch ein Kind seiner Zeit &#8211; und wo, wenn nicht im Patentamt, fokussieren sich die handfesten Probleme einer Epoche. Es geht Anfang des 20. Jahrhunderts h\u00e4ufig um elektromagnetisch gesteuerte Uhren. <\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-family: Georgia; color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">In dieser Zeit ist die Zeit ein spezielles Problem. General Moltke beklagt im Reichstag, dass die verschiedenen Zeitzonen in deutschen Landen &#8220;eine nationale Schande&#8221; seien. Wie soll er milit\u00e4rische Operationen durchf\u00fchren ohne eine einheitliche Zeit? Die Z\u00fcge fahren, noch mehr als heute, wie sie wollen, denn die Erstellung eines Fahrplans . . . wie soll das gehen, wenn im Vorortzug eine andere Zeit gilt als im \u00fcberregionalen Express und beide den Bahnhof kreuzen? Fast jede Stadt hat Ende des 19. Jahrhunderts (noch) ihre eigene Zeit. Dann wird die Erde verdrahtet, Telegrafenkabel durch die Ozeane gezogen, der Nullmeridian in Greenwich festgelegt, und die Menschen verlangen nach den neuesten Uhren &#8211; am liebsten mit Sekundenzeiger. <\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-family: Georgia; color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mittendrin: Einstein. Nicht ganz: Als Habicht wegzieht, kompensiert Einstein diesen Verlust mit einem zerstreuten Amtskollegen. Michele Besso, ein interessierter Ingenieur, \u00fcbertrifft sogar Einsteins F\u00e4higkeit, sich gro\u00dfen Physikfragen mit kindlicher Naivit\u00e4t zu n\u00e4hern. Beide haben den gleichen Weg vom Amt nach Hause: Tag f\u00fcr Tag diskutieren sie \u00fcber Raum, Zeit, Energie, Masse, Licht, Strahlung. Alles Fragen, die f\u00fcr das Establishment durch die bestehenden Theorien l\u00e4ngst beantwortet sind. Doch das sieht das universit\u00e4tsferne Denkkollektiv Solovine, Einstein &amp; Besso anders. Es st\u00f6\u00dft immer wieder auf Ungereimtes. &#8220;Wie kann man eigentlich die Gleichzeitigkeit von zwei voneinander entfernten Ereignissen feststellen?&#8221; &#8211; eine typische Besso-Frage im Fr\u00fchjahr 1905. Am n\u00e4chsten Morgen lacht Einstein Besso entgegen, vergisst vor lauter \u00dcberschwang den Morgengru\u00df und sagt: &#8220;Danke dir, ich habe mein Problem vollst\u00e4ndig gel\u00f6st!&#8221; Die Zeit k\u00f6nne nicht absolut definiert werden. <\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-family: Georgia; color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das Heureka mit Besso, der sein lebenslanger Freund werden wird, scheint Einsteins Denkknoten zerschlagen zu haben. Seine bahnbrechende Arbeit &#8220;Zur Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper&#8221; (Spezielle Relativit\u00e4tstheorie) nennt keine Literaturquellen, nur eine Danksagung an Besso. Auch an Einsteins n\u00e4chster Revolution 1915 ist Besso beteiligt, zumindest mit seinen naiven Fragen. Er stirbt 1955 einen Monat vor Einstein. Der schreibt den Angeh\u00f6rigen: &#8220;Nun ist er mir auch mit dem Abschied von dieser sonderbaren Welt ein wenig vorausgegangen. Dies bedeutet nichts. F\u00fcr uns gl\u00e4ubige Physiker hat die Scheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur die Bedeutung einer wenn auch hartn\u00e4ckigen Illusion. &#8220;<\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">100 Jahre Raumzeit: Einstein und die Folgen | General-Anz&#8230; http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/news\/wissen-und-bi&#8230;<\/span><\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Foto der &#8220;Akademie Olympia&#8221;, \u00a0der im Jahre 1905 auch Michele Besso angeh\u00f6rte.<\/h4>\n<h6>\u00a0<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-581\" src=\"http:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-with-habicht-and-solovine-300x216.jpg\" alt=\"\" width=\"783\" height=\"564\" srcset=\"https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-with-habicht-and-solovine-300x216.jpg 300w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-with-habicht-and-solovine-768x553.jpg 768w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-with-habicht-and-solovine-1024x737.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 783px) 100vw, 783px\" \/><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Einstein in Bern &#8211; Ein Abriss seines Lebens<\/h3>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>klick auf PDF\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Einstein-in-Bern-8.-Juni-2005-f\u00fcr-website.pdf\">Einstein-in-Bern-8.-Juni-2005 f\u00fcr website<\/a><\/h3>\n<h1 class=\"western\"><span style=\"color: #191919;\"><span style=\"font-family: Times, serif;\"><span style=\"font-size: xx-large;\">Albert Einsteins Schweizer Wunderjahr<\/span><\/span><\/span><\/h1>\n<h3 class=\"western\"><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Times, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Gute Arbeitsbedingungen, als \u00abResonanzboden\u00bb kluge Freunde:\u00a0<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Times, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Einstein machte 1905 drei grosse Entdeckungen in der Schweiz.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h4><span style=\"font-family: Times, serif;\"><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Es war ein in der Fachwelt unbekannter Wissenschaftler, der innerhalb weniger Monate das Weltbild der Physik aus den Angeln hob. Dabei geh\u00f6rte der damals 26-j\u00e4hrige Familienvater nicht etwa einer renommierten Universit\u00e4t an, sondern arbeitete Vollzeit als technischer Experte III. Klasse am Eidgen\u00f6ssischen Amt f\u00fcr geistiges Eigentum in Bern. Gleich drei bedeutende Arbeiten legte der junge, aus Ulm stammende Physiker Albert Einstein in diesem \u00abWunderjahr\u00bb 1905 vor.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Vieles deutet darauf hin, dass Einstein in der Schweiz Rahmenbedingungen vorfand, die seiner kreativen Schaffenskraft f\u00f6rderlich waren. Schon in der Schulzeit habe Einstein die Schweiz lieben gelernt, sagt der Einstein-Experte Tilman Sauer von der Universit\u00e4t Mainz. Nachdem die Familie von Deutschland nach Italien gezogen war, blieb Einstein zun\u00e4chst in M\u00fcnchen, wo er das Luitpold-Gymnasium besuchte. Doch bald schon schmiss er die Schule hin, ging vor\u00fcbergehend nach Italien und kam \u00fcber Z\u00fcrich nach Aarau. Im Oktober 1895 trat Einstein dort in die Kantonsschule ein.<\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Es begann eine gute Zeit. Wie er in seinen Memoiren festhielt, hat diese Schule \u00abdurch ihren liberalen Geist und durch den schlichten Ernst der auf keinerlei \u00e4usserlichen Autorit\u00e4t sich st\u00fctzenden Lehrer einen unvergesslichen Eindruck in mir hinterlassen\u00bb. Die Erziehung zur Selbstverantwortlichkeit empfand er dem Drill, den er von Deutschland her kannte, als weit \u00fcberlegen.<\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<h2><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Brillante Matura\u00a0<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">W\u00e4hrend seiner Aargauer Schulzeit wohnte Einstein in der Pension R\u00f6ssligut der Familie Winteler. Bald redete er das Ehepaar mit \u00abPapa\u00bb und \u00abMama\u00bb an. Und er verguckte sich in eine der T\u00f6chter. \u00abEin wichtiger Grund f\u00fcr das Wohlbefinden des Maturanden Einstein war zweifellos seine Liebe zu Marie Winteler\u00bb, schreibt Alexis Schwarzenbach in \u00abDas verschm\u00e4hte Genie. Albert Einstein und die Schweiz\u00bb. Bei der Matura brillierte Einstein in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern. In Algebra und Geometrie erreichte er eine glatte 6, in Physik eine 5\u20136. Nun konnte Einstein wie gew\u00fcnscht am Z\u00fcrcher Polytechnikum, heute ETH Z\u00fcrich<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">,\u00a0Physik studieren. Dort lernte er mit der Studienkollegin Mileva Maric seine sp\u00e4tere Frau kennen.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach dem Studium folgte eine schwierige Phase. Einstein konnte partout keine Assistenzstelle ergattern. Er musste sich vor\u00fcbergehend als Privatlehrer durchschlagen. Erst gut zwei Jahre sp\u00e4ter, im Juni 1902, entspannte sich die Situation dank der Anstellung am Patentamt in Bern. Die Arbeit gefiel ihm gut. Und mit Michele Besso kam bald ein Freund ans Patentamt, mit dem er sich \u00fcber seine physikalischen Ideen austauschen konnte. Im R\u00fcckblick sagte er \u00fcber Besso: \u00abEinen besseren Resonanzboden h\u00e4tte ich in ganz Europa nicht finden k\u00f6nnen.\u00bb<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach einem gew\u00f6hnlichen Arbeitstag war Einstein nicht etwa ausgepumpt und matt, sondern geistig noch frisch genug f\u00fcr die Wissenschaft und f\u00fcr das Vergn\u00fcgen. Im \u00abWunderjahr\u00bb schrieb er an seinen Freund Conrad Habicht: \u00abBedenken Sie, dass es im Tag neben den acht Stunden Arbeit noch acht Stunden Allotria und noch einen Sonntag gibt.\u00bb<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Die eigene Schrift als \u00absehr revolution\u00e4r\u00bb gepriesen<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Am 18. M\u00e4rz 1905 ging bei der Fachzeitschrift \u00abAnnalen der Physik\u00bb in Berlin eine von Einstein selbst als \u00absehr revolution\u00e4r\u00bb angepriesene Arbeit ein. Darin postuliert er, Licht sei nicht nur wie bisher angenommen eine Welle, sondern bestehe zugleich aus sogenannten Lichtquanten (Photonen). Damit legte Einstein eine wichtige Grundlage f\u00fcr die Theorie der Quantenmechanik.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Die zweite bedeutende Studie erreichte die \u00abAnnalen der Physik\u00bb am 11. Mai. Darin erkl\u00e4rte Einstein den willk\u00fcrlichen Zickzackkurs von kleinen Staubteilchen in Gasen und Fl\u00fcssigkeiten mit St\u00f6ssen, die Fl\u00fcssigkeits- oder Gasmolek\u00fcle aufgrund ihrer W\u00e4rmebewegung auf die Staubteilchen aus\u00fcben. Damit wurde Einstein zu einem Mitbegr\u00fcnder der statistischen Mechanik.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Rund sieben Wochen sp\u00e4ter schickte er die n\u00e4chste Arbeit an die \u00abAnnalen der Physik\u00bb. Sie tr\u00e4gt den unscheinbaren Titel \u00abZur Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper\u00bb und enth\u00e4lt das, was heute als Spezielle Relativit\u00e4tstheorie bekannt ist. Mit ihr widersprach Einstein der Existenz eines das ganze Weltall durchdringenden \u00c4thers, revolutionierte die Vorstellung von Raum und Zeit und postulierte die Lichtgeschwindigkeit als absolute Geschwindigkeitsgrenze.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>E=mc\u00b2 war bloss eine Fussnote<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Quasi nebenbei reichte Einstein im Juli 1905 an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich seine Dissertation ein. Sie thematisiert einen Beleg f\u00fcr die Existenz von Atomen. Kurz darauf lieferte er in einer Art Fussnote zur Speziellen Relativit\u00e4tstheorie auch noch die bekannte Gleichung E=mc\u00b2 ab. Sie beschreibt, welch enorme Energie in der Materie steckt \u2013 eine Erkenntnis, die sp\u00e4ter mit der Explosion der Atombombe \u00e4usserst plastisch wurde.<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach einer Zwischenstation in Prag folgte Einstein im Sommer 1912 einem Ruf an die ETH Z\u00fcrich. \u00abNun kann ich bald wieder meine Bude in Z\u00fcrich aufschlagen, zu meiner grossen Freude\u00bb, schrieb er noch aus Prag an Carl Schr\u00f6ter, den Pr\u00e4sidenten der Naturforschenden Gesellschaft Z\u00fcrich. Und: \u00abSeit ich hier bin, weiss ich die einfachen und gesunden Gewohnheiten und Sitten der Schweizer erst recht zu sch\u00e4tzen.\u00bb<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Revolution von Raum und Zeit\u00a0<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Als Professor an der ETH Z\u00fcrich entwickelte Einstein sp\u00e4testens im Fr\u00fchjahr 1913 die Grundlagen f\u00fcr die Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie (ART), einer Theorie der Gravitation, welche die herk\u00f6mmliche Vorstellung von Raum und Zeit noch gr\u00fcndlicher revidierte. Die dabei ben\u00f6tigte mathematische Unterst\u00fctzung fand er beim einstigen Studienfreund Marcel Grossmann, mittlerweile Professor f\u00fcr Mathematik an der ETH Z\u00fcrich: \u00abGrossmann, du musst mir helfen, sonst werd\u2019 ich verr\u00fcckt.\u00bb<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">Und Grossmann half. Er wies Einstein auf die geeigneten mathematischen Techniken hin, mit denen er seine Ideen von Raum, Zeit und Materie in Formeln giessen konnte. Abschliessen konnte Einstein die ART aufgrund einiger Irrwege allerdings erst 1915 nach seinem Ruf an die Preussische Akademie der Wissenschaften in Berlin. Die ART gilt als eine der gr\u00f6ssten Meisterleistungen der Wissenschaftsgeschichte. Sp\u00e4testens nach deren Best\u00e4tigung durch den britischen Astrophysiker Sir Arthur \u00adEddington im November 1919 war der namenlose Patentbeamte zu einem der renommiertesten Physiker der Welt geworden \u2013 einem Popstar der Wissenschaft.\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"font-size: small;\">(Tages-Anzeiger) <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Times, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Autor: <\/span><\/span><\/span><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Times, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Joachim Laukenmann<\/span><\/span><\/span><\/em><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-606 aligncenter\" src=\"http:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-Amt-Pop-art-258x300.jpg\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"590\" srcset=\"https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-Amt-Pop-art-258x300.jpg 258w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-Amt-Pop-art-768x893.jpg 768w, https:\/\/stardust-unlimited.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Einstein-Amt-Pop-art.jpg 834w\" sizes=\"(max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gossmann \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Einstein \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Besso \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 aus Einsteins Aufsatz \u00a0\u201eZur Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper\u201c ( Spezielle Relativit\u00e4tstheorie \u00a0) Albert Einstein und Michele Besso in Bern Eine pointierte Sichtweise aus [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":30,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/422"}],"collection":[{"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=422"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":719,"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/422\/revisions\/719"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stardust-unlimited.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}